Materialisierung des
Immateriellen
im Museum

Am Institut für Museumsforschung möchten wir die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Vermittlung immateriellen Kulturerbes (IKE) in Museen ausloten. Was ist der aktuelle Stand und wo liegen die Potenziale digitaler Formate, immaterielles Kulturerbe nicht nur zu bewahren und zu vermitteln, sondern auch weiterzuentwickeln und zu transformieren? Wir freuen uns, wenn diese Seite in Zukunft durch Ihre Beiträge weiter wächst!

 

Über das Projekt

Das Bach-Museum befindet sich in einem Barockgebäude am Thomaskirchhof, Foto: Jens Volz, © Bach-Archiv Leipzig

Bach-Museum Leipzig

  • Standort:

    Leipzig
  • Anwendung:

    Bach interaktiv
  • Schwerpunkt:

    Kunst, Kulturgeschichte
zu allen Häusern

„Die 360°-Videos bieten eine intime Perspektive und fangen einen Moment ein, den es so nicht noch einmal geben wird.”

Das Historische Museum der Pfalz in Speyer, Foto: Carolin Breckle, CC-BY-ND

Historisches Museum der Pfalz

  • Standort:

    Speyer
  • Anwendung:

    App für multimediale Touren durch die Geschichte der Pfalz
  • Schwerpunkt:

    Kulturgeschichte
zu allen Häusern

„Unsere Erfahrung in diesem Bereich bestätigt, dass man mit wenigen finanziellen Mitteln einfache, digitale Anwendungen im Museum einrichten kann, die außer Anschaffungskosten praktisch keine weiteren Kosten verursachen, dafür aber bereichern sie die Formen der Präsentation im Bereich IKE enorm.”

Museum Hölderlinturm, © David Franck

Museum Hölderlinturm

  • Standort:

    Tübingen
  • Anwendung:

    Sprachkunstwerke in Online-Kursen
  • Schwerpunkt:

    Kulturgeschichte
zu allen Häusern

„Jetzt geht es darum, die jüngere Generation an das immaterielle Kulturerbe heranzuführen.”

„Das Motto ist 'Sharing is Caring'.”

Deutsches Fußballmuseum, Außenansicht, © Deutsches Fußballmuseum

Deutsches Fußballmuseum

  • Standort:

    Dortmund
  • Anwendung:

    360° Bundesliga Show
  • Schwerpunkt:

    Kulturgeschichte, Politik/Historie
zu allen Häusern
Immaterielles Kulturerbe ist so vielfältig wie die Menschheit selbst und wird in Museen überaus abwechslungsreich präsentiert. Die folgende Auswahl zeigt die thematische Bandbreite der von uns untersuchten digitalen Anwendungen zur IKE-Vermittlung.
Jedes Museum ist anders aufgestellt – inhaltlich, technologisch, strukturell. Mit welchen Mitteln und unter welchen unterschiedlichen Rahmenbedingungen digitale IKE-Vermittlung gelingt, zeigen die folgenden Zusammenstellungen zu einzelnen Anwendungen.

So vielfältig die deutsche Museumslandschaft im Bereich der IKE-Vermittlung auch ist: Auf dem Weg in die Digitalität stehen alle Museen vor ähnlichen Aufgaben. Wir haben deshalb Vorgehensweisen zusammengetragen, die sich bei der Planung und Durchführung digitaler IKE-Projekte bewährt haben. So können Museumsprofis wie private IKE-Akteur*innen voneinander lernen und von den bereits gemachten Erfahrungen profitieren.

zu den Good Practices

„Das ganze Wissen, das wir haben, lagert auf privaten Festplatten. Da eine Datenbank zu schaffen, wie große Sportanbieter das auch haben, das ist unser Ziel.”

Das Projekt »Materialisierung des Immateriellen« ist als Studie angelegt, die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Vermittlung materiellen Kulturerbes empirisch untersuchen soll. Zwischen Herbst 2021 und Frühjahr 2022 wurden insgesamt 101 Museen befragt. Diese breite Datenerhebung wurde durch teilstrukturierte Interviews mit ausgewählten Häusern angereichert. Die gesammelten Erkenntnisse ermöglichen einen neuen Blick auf digitale Angebote und helfen Museen dabei, diese weiterzuentwickeln.

zu den Empirischen Grundlagen